Wer sich jetzt fragt: Was hat das denn bitte mit Ostern zu tun? Englische Hools singen eine australische Schnulze und machen Schleichwerbung für einen Klamottenkonzern, der sich neuerdings Afrika als sozialen Anstrich ins Logo gepappt hat, weil er ja seine "Mitarbeiter" nur in asiatischen Sweat Shops ausbeutet?
Ostern heißt ja nich nur, dass das Laub von den Bäumen fällt, die Tage kürzer werden, die Zugvögel in den Norden fliegen und die Kiwis Kiwis im Garten verstecken... bei 24°C, sondern auch kulturübergreifende Völkerverständigung und die Vereinigung verschiedener Traditionen. Und so feiern ein Jude, eine Muslima und ein Atheist ein christliches Fest mit heidnischen Wurzeln, gemeinsam vereint, auf der südlichen Hemisphäre. Aber nicht nur die Religionen sind fröhlich und friedlich beisammen. Nein, auch finden sich ein Abtrünniger des Turbokapitalismus mit Allmachtsanspruch, eine Vertreterin einer Monarchie mit halbwegs brauchbarem Sozialsystem und der Repräsentant einer untergegangenen Möchtegern-Kommunisten-Republik in eben jenem Garten. Ein Potpürree der Bräuche: Im Garten Schnapsbuddeln verbuddeln, Crumplets mit poached Egg auf der Veranda, Darts in der Man Cave...
In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser und LesX und Analphabeten und Dyslexiker, wünsche ich euch allen ein wunderbares Fest der Glückseeligkeit... und wenn ihr niemandens Eier suchen könnt, verzagt nicht, sondern macht euch einfach ein Berliner Pilsner auf und seht es durch die Augen von olle Brian und seinem Kumpel Jesus, die an diesem Tage vor fast 2000 Jahren von ihren römischen Freunden ein bisschen an die frische Luft gehängt wurden: