So, on the road again... und weil wir schon so viel Asphaltstarße hatten, geht es diesmal auf Wasserwegen weiter. Einer der Great Walks [der geneigte Leser mag sich erinnern: Die Touriwanderwege, mit den vielen schönen Ausblicken, die man mit vielen anderen Touristen abwandern kann und viele Dollars da lassen kann] ist gar kein Great Walk, sondern ein Great Paddle. Schön mit dem Kanu den Whanganui River runterpaddeln. Also sind wir zum Anfangspunkt [das kleine Örtchen Taumarunui] gefahren und zu dem Kanuanbieter, der bei der Einweisung Kaffe versprochen hat und haben gefragt, wann denn die nächste 5-Tages-Tour möglich sei. 5-Tages-Tour gab's erst wieder eine Woche später aber gleich am Folgemorgen könnten wir bei einer 4-Tages-Tour mitmachen. Und weil's da auch Kaffe bei der Einweisung gibt, haben wir das einfach gebucht.
Nach der Einweisung wurden wir dann am nächsten Morgen mit den anderen Teilnehmern zur Losfahrstelle kutschiert. Unser Plan war, da erstmal schön noch'n Kaffe kochen und die anderen wegpaddeln lassen, damit wir den Fluss für uns alleine haben. Allerdings kam dann die Frage, wer den keine Einführung ins Paddeln braucht und da haben wir uns als einzige gemeldet: "Yo, wir hier, 2 Wochen Spree gepaddelt, alta. Voll die Pros, ey, richtig dicke Hose, Junge. Sohlschwellen und Stromschnellen, voll easy Kollege. Einweisung? So'n Quatsch, Freundchen." Also waren wir die ersten auf'm Fluss und wollten schnell wegpaddeln, mussten aber vorher noch eine Runde vor dem Chef paddeln, damit er auch sieht, dass wir keine Schnakker sind. Wir also brav einmal vor ihm rauf und runter gepaddelt und dann los.
Das war jetzt so ein bisschen Deja-Vu-mäßig. Damals bei der Spreetour musste ich ja auch vor Sonnis Vater eine Runde paddeln, bevor ich die Sachen und Sonni ins Kanu laden durfte. Das Showpaddeln hatte ich seinerzeit ja auch Eins-A gemeistert. Dann hinter der nächsten Kurve, grade aus dem Sichtfeld von Sonnis Vater, das Kanu schön quer zur Strömung in einen Baum gesetzt, der quer über den Fluss hing und uns fast gekentert.
Hier auf dem Whanganui wurde uns auch angekündigt, die sträkste Stromschnelle für diesen Tag käme gleich hinter der ersten Kurve. War auch nicht ganz ohne, aber diesmal auch wieder Glück geha... ähm, ich meine, Können bewiesen und außer etwas Wasser im Boot gut durchgekommen. Wir wurden übrigens bei der Einweisung aufgeklärt, dass ungefähr ein Drittel der Boote während der Fahrt in der ein oder anderen Stromschnelle kentert. Und auch das ein oder andere Kanu entlang des Weges um diesen oder jenen Stein gewickelt ist.
Aber meistens ging es echt gemütlich den Fluss runter und in unserer Karte waren die kritischen Punkte mit Tipps eingezeichnet. An einer Stromschnelle hieß es, man müsse unbedingt links vorbei, weil rechts geht nicht. Alsbald kam dann auch eine Stromschnelle die das hätte sein können[!]. Allerdings hat sich der Fluss vorher in 2 Hälften geteilt. Um nach links zu kommen musste man eine kleine Stufe runter. Haben wir auch gemacht, weil die Stromschnelle rechts echt gruselig aussah. Dann sah aber links auch alles doof aus [nur 2 nicht einsehbare Durchlässe Zwischen den Mittelinseln]. Also sind wir erstmal möglichst schnell an den Rand und haben in ein paar Bäumen geparkt: Fotos und Skizze...
| Alles fest verstaut, verpackt und vertäut |
| Vorne das Kanu an den Bäumen auf der linken Flussseite. In der Mitte die Inseln und nicht einsehbaren Durchlässe und dahinter die Stromschnelle |
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| / |
| S / |
| S I |
| S I |
| S N |
| S I B|
| S N B|
| S NBB|
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Legende:
[Fluss fließt von oben nach unten, ergo sind rechts und links vertauscht, weil sich richts und lenks auf die Fahrtrichtung beziehen... alles klar, wa?]
/ - Schwelle in linke Flusshälfte
S - Stromschnelle auf der rechten Flussseite
I - Mittelinseln
N - Von unserem Standpunkt nicht einsehbare Durchlässe
B - Bäume in denen wir Pause gemacht haben
Von meinen Standpunkt in den Bäumen ließ sich auch nicht sagen, ob man durch die Durchlässe [N] durchkommt. Also haben wir nach 45 Minuten beraten [ich konnte auch nirgends anders hinklettern wegen Dornengestrüpp überall] beschlossen es zu probieren zurückzupaddeln über die Schwelle [/] und durch die Stromschnelle rechts zu fahren [S]. Mit vereinten Kräften haben wir es dann auch geschafft. Standen nun allerdings mit der Bootsnase flussaufwärts. Also schnell rumziehen, damit die Nase bis zum V der Stromschnelle [Ein V ist der V-förmige Beginn einer Stromschnelle] wieder flussabwärts zeigt. Die Vorströmung der Stromschnelle hatte uns schon erfasst als wir fast ganz rum waren. Leider hatte auch ein Stein an der rechten Uferseite unsere Bootsnase erfasst, als wir fast ganz rum waren. Also drehte das Kanu [vorne durch den Stein fixiert] mit dem Heck wieder flussabwärts ins V rein. Und was macht Sonni? Springt aus dem Kanu ans Ufer. Mir klappt erst mal die Kinnlade runter über diesen Akt der Desertation. Während der Käptn also rückwärts in die Stromschnelle treibt, verlässt die Schiffsgöre das kenternde Kanu. [Ist "Schiffsgöre" genderneutral für "Schiffsjunge"? Wenn nicht, dann ab jetzt... =) ] Aber weit gefehlt vom Käptn: Die Schiffsgöre hat nämlich beim Desertieren die Kanuanbindeschnur mitgenommen an der am anderen Ende noch das Kanu samt Käptn hing und quasi durch diese durchdachte Aktion den Tag gerettet. Ehre dem, dem sie gebührt: Dem Käptn, der weise seine Crew auswählt und nur die Besten der Besten der Besten in seiner Mannschaft akzeptiert. Und natürlich ein Orden für Schiffsgöre Sonni...
| Schiffsgöre Sonni nach ihrer heldenhaften Rettungsaktion vor der Stromschnelle [sieht auf dem Foto irgendwie ziemlich mau aus] |
Die Stromschnelle selbst war dann eher so Durchschnitt, dafür aber waren die nicht einsehbaren Stellen kleine Wasserfälle mit großen Steinen überall. Wären wir da durch, würde bestimmt ein weiteres Kanu jetzt im Fluss hängen.
| Aber nicht nur Kanus hängen da im Fluss rum |
| voll dis Tarnauto |
| ...schön mit Blumen im Kofferraum |
| Scheint irgendwie so ein bisschen wie Schiffswracks für Korallenriffe zu sein... also die Pflanzen scheinen sich da pudelwohl zu fühlen... einfach alles über- und durchwuchern |
| Die Wände werden immer steiler... |
| ...und die Natur immer natürlicher |
| Mein neues Hobby: Wasserfälle von oben fotografieren |
| Mittagspause an den Olahu Falls... geht nur bei niedrig Wasser, sonst ist da alles überflutet |
Achtung: Der nächste Abschnitt enthält Grausamkeiten gegenüber Tieren, wer also grade schlechte Laune hat oder aber sowas nicht verträgt, sollte besser erst ab der nächsten #-Zeile weiterlesen
Abends haben wir dann auf dem Campingplatz eine Stunde vor der Whakahorohütte gecampt [Fragt mich jetzt nicht wie der genau hieß - irgendwas mit ganz vielen As und Os und ein paar Konsonanten]. Mit uns war da noch eine Vater-Sohn-Gruppe... alles Kiwis. Wir sind relativ früh ins Bett. Plötzlich hören wir was von "Possum"-Blabla von einer aufgeregten Gruppe von dem Vater-Sohn-Trüppchen. Also schickt mich Sonni raus in die Kälte um die Kühlbox mit einem Spanngurt gegen Possums zu sichern. Ich stecke den Kopf aus dem Zelt und um mich rum ist absolutes Chaos. Ein dickes, pussierliches Possum hängt oben am Kochunterstand direkt neben unserem Zelt. Dahinter steht jemand mit einem Paddel und wird von zwei weiteren Personen instruiert es ja beim ersten mal richtig am Kopf zu treffen, sonst haut es ab. Rechts von mir irritiert [?] jemand das Possum mit einem grünen Laserpointer und von hinten kommt plötzlich jemand mit einer Kinderpistole angerannt und ballert unablässlich in Richtung Possum [keine Ahnung ob die auch was vorschossen hat... vermutlich Plastekügelchen]. Als ich die Kühlbox gesichert habe, ist das Possum weg und das Geschehen hat sich verlagert und ich dachte die Sache hat sich erledigt. Als ich dann zurück im Zelt war ging's allerdings erst richtig los. Immer wieder huschen Taschenlampenkegel über unser Zelt, Menschen und das Possum rennen immer wieder an unserem Zelt vorbei und die ganze Zeit hört man so Sachen wie: "Jetzt ist es da." "Du musst richtig zuhauen, es ist noch nicht tot." "Oh, wow, die Pfanne hat eine Delle." "Da es lebt noch. Gib ihm dem Gnadenstoß." "Meine Hose ist ganz blutig, alles voll mit Blut." "Oh guck mal wie weich das ist." "Das war schon echt fies, ich finde das nicht gut." "Ja mir würde es auch leid tun, wenn es keine Pest wäre." "Was machen wir mit dem Kadaver? In den Fluss?" "Ach schmeiß es einfach in die Büsche."
Um das ganze Mal in ein bisschen Kontext zu packen: Auf der einen Seite gehört das Töten von Possums hier zum Guten Ton, weil sie wirklich eine Pest sind ["Pest" ist hier das Wort für eine invasive Art] und die einheimische Tierwelt zerstören. So gut wie jeder Kiwi tötet Possums, wenn er sie sieht. Allerdings kann auf der anderen Seite das Possum auch nichts dafür, weil es wurde hier absichtlich von Menschen angesiedelt. [By the way: Possum und Opossum sind nicht zu verwechseln - das sind zwei unterschiedliche Arten]... Jemand sollte also den Jugendlichen mal beibringen, wie man Tiere tötet ohne sie zu quälen vorher [wenn auch unabsichtlich]. Ich bin da leider nicht der richtige. Sonni hatte auf dem Arthur's Pass eine Maus in unserem Zelt gefangen und ich wollte sie töten [Mäuse sind hier ebenfalls eine Pest], dann hat mich das blöde Vieh einmal angeblinzelt und ich habe es dann doch frei gelassen.
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Am 2. Tag hatten wir die härteste Tour vor uns: 8 Stunden paddeln. Ab jetzt waren wir im Whanganui National Park. Keine Straße, kein Handyempfang, keine Zivilisation - nüscht. Nur Natur. Überall. Achso, in eigener Sache: Diesmal gibt es leider nur eine eingeschränkte Wiedergabe in Form von Fotos, dessen was wirklich zu sehen war: Einerseits weil die Kamera permanent wasserfest eingepackt sein musste weil doch immer mal wieder eine ordentliche Ladung Wasser ins Boot schwappte und dass Auspacken eher mühseelig und nur auf ruhigen Wasser möglich war. Andererseits waren die Lichtverhältnisse, besonders bei Sonnenschein in der Schlucht echt mies zum Fotografieren [eine Seite über-, die andere unterbelichtet] - man hätte also für gute Fotos viel hin und her paddeln müssen und manchmal auch zurück, weil die Strömung einen schon an den coolen Sachen vorbei getragen hat, ehe man die Kamera draußen hatte. Dafür war die Zeit zu knapp, wenn man den Campingplatz noch im Hellen erreichen wollte. Stellt euch also einfach alles noch zehnmal größer, imposanter, krasser und spektakulärer vor =)
| Früh morgens is so kalt, dass sich das Wasser voll warm anfühlt.... und kultig dampft |
| Die Bäume links und rechts ragen immer höher auf und werden immer urwaldiger... die Baumfarne in der Bildmitte geben vielleicht eine ungefähre Größenvorstellung |
In einer Stromschnelle in einer Kurve, hat's uns komplett nach außen gedrückt und wir haben uns in den Bäumen verhakt. Durch gute Gleichgewichtsarbeit und beherztes Paddeln sind wir aber nicht gekentert und konnten auf die Bäume klettern. Und saßen da nun in der Kurve fest. Wir konnten, wegen der starken Strömung, nur vorwärts raus und mussten aber dafür das volle Kanu über ein paar Bäume ziehen. Da der Akt ein wenig dauerte kamen inzwischen andere Paddler an uns vorbei. Wir haben alle durch Gesten darauf hingewiesen schon extremst früh die Stromschnelle sehr weit rechts anzufahren, damit sie nicht links raus gedrückt werden und irgendwann alle bei uns in den Bäumen hängen. Aber der Linnksdrall war extremst stark und so hatten wir eine wunderschöne Show. Kanu kommt vorsichtig an. Kanu nimmt das V der Stromschnelle einigermaßer rechts. Kanuten merken starken Linksdrall im und nach dem V und merken, dass sie auf die Bäume drauf zu treiben. Kanuten paddeln panisch oder zumindest emsig. Alle haben es auch so mehr oder weniger gut geschafft [inklusive Drehungen, Fast-Kollisionen mit uns und wunderschönen Geischtsausdrücken].... alle, bis auf die Letzten. Die haben sich vor uns umgedreht und sind Kiel-oben aus der Stromschnelle raus. Wir konnten nicht helfen, weil wir ja noch in den Bäumen hingen, aber zum Glück waren sofort andere Kanus zur Stelle und haben die in Schlepptau genommen und ans Ufer gezogen. Wir sind dann nochmal hin, nachdem wir frei waren und durch die Stromschnelle und haben gefragt, ob alles okay ist. Sie meinten nur: "Ja, wir haben das nur für euch gemacht, damit ihr euch nicht schämt da in den Bäumen." Wir sind dann überein gekommen, dass das gar nicht nötig gewesen wäre, weil wir ja mit Absicht in den Bäumen geparkt haben um die ganze Show live aus der ersten Reihe beobachten zu können.
| Logenplatz für Stromschnellenshow |
| Nicht jeder Pausenplatz ist ohne weiteres zu erreichen... schön mit glibschiger Lehmschicht |
Da fuhr auch immer mal wieder ein Motorboot an uns vorbei mit drei Männern drin. Erst dachten wir es wären Fischer oder sowas. Irgendwann im Laufe des Tages haben wir sie dann an einem der Steilhänge an Land gesehen und mit einer langen Lanze irgendwas im Dschungel versprühen. Keine Ahnung was. Gift gegen Tiere oder invasive Pflanzen vielleicht. Aber ein bisschen komisch anmutend war das schon: Stehen da drei Männer mitten im Dschungel und machen einen auf Tomatenplantagenarbeiter. So bisschen wie Fegen in der Wüste oder Schnee schippen mitten in der Arktis.
Abends haben wir dann auf dem Campingplatz der John Coull Hut übernachtet. Keine besonderen Vorkommnisse.
| Mittagspause an unserem eignen Strand |
| Dschungelgardinen |
| Es gab da so viele so geile Baumfriedhöfe.... hier ein nicht so spannendes Exemplar |
Das absolute Highlight auf der Tour is ja die Bridge to Nowhere in einer Schlucht über einen Seitenarm des Whanganui River. Nach dem 1. Weltkrieg haben da einige Veteranen mitten im heutigen Whanganui National Park Land geschenkt bekommen [voll sinnvoll mitten im Dschungel zwischen den ganzen Schluchten mit regelmäßig Hochwasser... aber wahrscheinlich war das als Witz gemeint, wegen der miesen Leistungen der Truppe in Gallipoli, nur dass die Veteranen den Wink des Ministers damals nicht verstanden haben und dann ernsthaft versucht haben das Land zu kultivieren]... Nun ja, nun waren die Veteranen nunmal da und dann wurde denen auch eine Straße hingebaut - inklusive einer großen Betonbrücke über eine Schlucht. Irgendwann nach dem 2. Weltkrieg mussten auch die letzten Veteranen aufgeben. Die hatten aber bis dahin schon allerhand geschafft: Eins-Zwo den ganzen Wald da abgehackt. Also alles was ihr an Wald da auf den Fotos um die Bridge to Nowhere drumrum seht ist Sekundärwald. Guckt euch das an und staunet wie sehr sich die Natur in nur 70 Jahren zurückholen kann was da mal eben so übersiedelt und platt gemacht wurde.
Aber zurück zur Brücke. Verlassene Farmgebäude wurden überwuchert und sind verrottet. Straße vom Regen weggespühlt und Brücke vergessen. Bis irgendwann ein paar Jäger einen riiiieesigen Baum entdeckt haben, der quer über eine Schlucht gekippt ist. Super, müssen die Jäger nicht die 50 Meter die Schlucht runter klettern um auf die andere Seite zu kommen. Mitten auf dem Baum, beim Blick nach unten merken die Jäger einen auffallend symmetrischen Bogen, der sich unter dem Baum über die Schlucht spannt. Also gucken sie mal unter den Baum und merken, dass der Baum aus Beton gemacht ist. Sie kratzen oben ein wenig den Bewuchs weg und sehen, dass man da super mit einem LKW rüber fahren könnte. Und, meine geneigten Leser mögen es fast schon erahnen, die Jäger haben die alte Brücke wieder gefunden. Jetzt nur eben ohne Straße oder Farmen. Eine Bridge to Nowhere mitten im Dschungel.
Die Tourismusbehörde fand das natürlich super und hat da dann die Brücke sauber gemacht und ein neues Geländer rangebaut [aber originalgetreu] und einen Wanderweg vom Whanganuifluss zur Brücke hingebaut. Ist ja damit immernoch eine Bridge to Nowhere, weil nur eine Seite Anschluss zum Rest der Welt hat. Aber nun fand das die Tourismusbehörde SO super, dass sie auch gleich noch einen Mountainbiketrail da lang gebaut hat. Und nun verbindet die Brücke Taumarunui, den Whanganui River und Pipiriki. Die ganze Zeit gammeln da Radfahrer, Kanuwanderer und Jetboottouristen drauf rum und jedes Jahr wird da neuer Beton an abgeplatzte Stellen drauf geschmiert. Also inzwischen ist es eine etwas überdimensionierte Betonbrücke auf einem Rad-/Wanderweg mit historischem Hintergrund. Ich wollte schon anfangen die Infotafeln zu korrigieren nach "Bridge to several distinctive Points in New Zealand which can be figuered out in the nearest Tourist Office", aber dann fiel mir auf, dass der Name ja durchaus noch korrekt ist, wenn man es als "Bridge to now-here" liest. Schließlich ist man ja eben zu jenem Zeitpunkt dort, wenn man sich vergewissern will, ob die Brücke noch steht. Schrödinger und Dalai Lama lassen grüßen...
| "Und da lieber Veteran ist dein Farmland... viel Spaß." ...wer nicht durchsieht... da ganz ganz unten, im Schatten des Steilhangs, ist ein Fluss ...irgendein Seitenarm des Whanganui River |
| ...aber auch über mir geht's weiter steil hoch... kann man halt super Bergziegen oder so anbauen |
| Bridge to Nowhere voll mit Gesindel |
| ...2min später: Komplett leer |
| Ganz viel ausgebessert |
| 50m abwärts |
| Das war mal alles abgehackt und ordentlich |
| Grüner Beton, roter Beton, grauer Beton |
| Die Höflichkeit haben sie von den Engländern geerbt: Selbst im tiefsten Dschungel wird noch auf ein freundliches Miteinander hingewiesen |
Abends haben wir dann in Tieke übernachtet. Eigentlich sollten wir wie immer auf dem Campingplatz schlafen. Aber es kam dann ein wenig anders. Auf dem Gelände der Hütte ist ein Kainga, also der zentrale Platz eines Maoristammes. Petuere, der Hüttenwart und ansässige Maori, ging rum und hat geguckt wer alles da ist und gefragt wer beim Willkommensritual mitmachen will. Sonni war vor mir oben und hat uns einfach mal angemeldet, weil ich die Willkommensrede halten muss. Frauen dürfen dabei nämlich nicht sprechen sondern nur singen. So frei nach dem Motto, ist vermutlich Touriquatsch aber muss man ja mal gemacht haben. Kurz vor der Zeremonie hat der Maori uns den Ablauf erklärt: Was muss meine Rede enthalten und Sonni MUSS singen. Auf einmal fand Sonni die Idee nicht mehr ganz so gut =) ...Schön war auch seine Begrüßung:
Petuere: "Hello, I am Petuere. Your companion [Sonni] said you want to take part in the welcome ceremony. Are you good at giving speeches?"
Ich: "Uuuhmmmmm, ....well...."
Petuere: "Ah, that's perfect..." und erzählt mir dann, was ich vor versammelter Mannschaft so erzählen muss.
Zum Glück eher einfach: Wer bin ich und woher. Wer ist meine Begleiterin. Was ist der Grund für meine Reise. Und dann bitte ich meine Begleiterin per Handzeichen zu mir und sie muss ihr Willkommenslied singen. Ich kann währenddessen noch etwas erzählen oder mitsingen wenn ich will. Sonni hat mich zum Mitsingen verdonnert.
Außer uns war nur noch ein Isreali und zwei Isrealinnen mit dabei [er musste nur mit, weil ja nur Männer sprechen dürfen und die beiden Mädels das sehen wollten]. Okay, und noch eine weitere Frau, aber sie wurde spontan zur Begleiterin von Petuere ernannt, weil sich für sie kein männlicher Partner finden ließ. Dann wurden wir mit einem Begrüßungshaka von Petuere durch das Eingangportal [siehe Foto unten] auf die Kainga [der zentrale Platz] geführt. Da haben wir [Gäste] uns dann an einem Ende hingesetzt und Petuere und seine Begleiterin vor dem Haus [siehe Fotos unten]. Die Männer saßen auf der vorderen Bank, die Frauen auf der hinteren. Dann wurden wir nochmal von Petuere begrüßt und erst dem Isreali das hölzerne Paddel von Petuere übergeben, damit er seine Rede anfangen kann. Nach der Rede hat er seine Gefährtinnen in die Mitte des Platzes zu sich gebeten und sie haben ein hebräisches Lied gesungen. Dann hat er sein Gastgeschenk vor Petuere abgelegt und mir das Paddel übergeben. Ich hab dann meine Rede geredet und dann haben Sonni und ich "Auf der Mauer, auf der Lauer [liegt 'ne kleine Wanze]" gesungen. Wir haben uns darauf geeinigt, weil wir da textsicher waren und das im Laufe des Tages auch gesungen hatten als eine kleine Wanze während einer Pause über unsere Kanureeling spaziert ist. Ergo hatte es auch Bezug zur Reise =)... Dann habe ich auch mein Gastgeschenk abgelegt [dabei immer schön dem Gastgeber in die Augen gucken] und mich wieder hingesetzt. Weil ich noch das Paddel hatte [ist übrigens Paddel und Kopp-kaputt-schlag-Waffe in einem, also schonmal eine ordentliche Vertrauensgeste, mir das zu überlassen], habe ich dann die Gastgruppe in Wellenlinien zu Petuere geführt [nachdem er erstmal die Gastgeschenke eingesackt hat] und dann haben wir uns alle gehongit [die Nasen-aneinander-drücken-Begrüßung] und waren im erweiterten Stammeskreis der Uenuku aufgenommen, durften Petuere über alles ausfragen und Fotos von der Kainga machen.
Jetzt verstehe ich auch endlich das mit dem Fotoverbot. Weil solange wir das Begrüßungsritual nicht mitgemacht haben durften wir da auch nicht fotografieren. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Maori glauben die Kamera würde ihre Seelen klauen oder so'n Quatsch. Der Grund is ganz einfach, wenn ihr in eurem Garten hinterm Haus einen fetten Pool gebaut habt, wärt ihr ja bestimmt auch genervt wenn da immer irgendwelche wildfremden Leute in euren Garten gelatscht kämen und alles ungefragt fotografieren würden. Besonders wenn ihr unter dem Pool eure ganzen Ahnen vergraben habt. Aber wenn da jetzt ein Kumpel von euch vorbei kommt und meint: "Ey, boah, fetter Pool, ey, und die Fliesenbilder an den Wänden! Darf ich das mal fotografieren ich will das meiner Tante zeigen, weil die sowas noch nie gesehen hat?" Dann wäre das ja auch okay.
Dann haben wir Petuere einige Zeit mit Fragen gelöchert. Sehr beeindruckend, was er alles über seinen Stamm wusste und den Totempfahl der das alles quasi erzählt. Interessant auch, die Moari lernen ihre Ahnen- und Stammesgeschichte anscheinend in Liedern oder Gedichten, weil einmal hat er sich kurz verhaspelt bei der Ahnenauflistung und musste dann erstmal wieder in den Rhythmus reinkommen. Also, wenn ihr mal einen Maori ärgern wollt, fragt ihn nach seiner Abstammung, pickt euch einen Namen in der Mitte des Stammbaums raus und fragt: "Wer war nochmal die Tochter von xy?" ;)
| Der Eingang zur Kainga |
| Da vorne auf den Bänken saßen wir... in der Mitte des Platzes wurde geredet und hinten saß Petuere |
| Der Ururururur....urgroßvatergott von Petuere |
| Und die ganzen anderen Verwandten |
Schön war auch, dass das ganze nicht so übertrieben touristisch war. Petuere hatte weder sichtbare Tattoos, noch irgendwelche auf Maori gemachte Kleidung oder Schmuck an. Er war da einfach der Vertreter seines Stammes und wollte den Leuten etwas Maorikultur beibringen ohne viel Hokuspokus drumrum.
Weil wir jetzt Freunde der Uenuku sind, durften wir auch in dem Haus auf der Kainga übernachten. Perfekt, also Zelt abgebaut und voll nobel in der Hütte geschlafen.
Am Abend und nächsten morgen haben wir noch ewig mit Petuere [sein Name beschreibt übrigens das Geräusch, welches ein Kanu macht, wenn es mit der Nase auf Wasser trifft] geschnattert. Echt inetressant, was er so erzählt hat. Z.B. haben sie die Hütte vom DOC [Naturschutzbehörde] nur nach mehrmonatiger Besetzung bekommen, obwohl es eigentlich eh ihr Land war. Jetzt ist es ihr's und sie kümmern sich einfach um die DOC-Hütte mit. Hochwasser bei dem Fluss können mal so locker 20m über dem Normalpegel sein und dann parken die Jetboote einfach direkt an der Kainga. Er hat sich auch total darüber gefreut, dass viele Menschen in Deutschland gegen Rassismus auf die Straßen gehen und versuchen Naziaufmärsche zu blockieren [PEGIDA war auch hier in den Medien]... Wir hatten viel erzählt und noch mehr zugehört.... aber leider mussten wir auch irgendwann los: 13:30 am letzten Tag mussten wir am Endpunkt der Tour sein, weil wir da abgeholt wurden und die 3 schlimmsten Stromschnellen lagen noch vor uns: Die Knochenbrecherstromschnelle, der Kanuwicklerstrudel und 50/50... [zumindest Letzteres ist der offiziell-inoffizielle Name unter dem die Stromschnelle bekannt ist... was mich nur verwundert hat, wie es sein kann, dass "nur" durchschnittlich jedes Dritte Kanu auf der Tour kentert, wenn da eine Stromschnelle 50/50 heißt... aber später werden sich 2 Lösungen des Problems zeigen, ohne das wer lügt].
Zum Glück waren wir am letzten Tag meistens in der Nähe von Petueres Cousin, der eine Gruppe Touris den Whanganuifluss runter geführt hat. Er war Meister im Paddeln und kannte den Fluss wie seine Westentasche. Selbst in den ganzen Stromschnellen stand er in seinem Kanu und ist da überall ganz easy durch! Bei ihm konnten wir uns immer gute Tipps holen, wie man die Stromschnellen anzufahren hat. Und das sollte essentiell werden. Weil größere Stromschnellen haben folgendes Schema:
| |
|\ /|
| \ / |
|E V E|
|E 8 E|
|E 8 E|
|E 8 E|
| |
Legende:
[Fluss fließt von oben nach unten]
Oben: Das V - Anfang der Stromschnelle
8 - Sehr hohe Wellen genau hinter dem V
E - Eddie - Strudel, wo das Wasser wieder stromaufwärts[!] fleißt
Bei großen Stromschnellen sollte man nicht komplett mittig ins V fahren, wegen der großen Wellen dahinter [Kentergefahr]. Allerdings zieht einen die Strömung [teilweise sehr stark] zur Mitte des V. Am Rand ist meistens flach und steinig also auch Kenter- oder Feststeckgefahr. In den Eddie [E] will man auch nicht rein, weil man dann einerseits gegen die Strömung paddelt und das Kanu wegen der ganzen Wirbel im Eddie schnell mal quer zur Strömung steht und das auch ein hohes Kenterrisiko erzeugt und die Fahrt schwer kontrollierbar macht. Also versucht man das V schräg anzufahren um es so zu schneiden, dass man nicht direkt in die Wellen dahinter [8] kommt, aber auch nicht in den Eddie, sondern eben zwischen 8 und E [Bei kleinen Stromschnellen fährt man einfach durch die 8].
"Na denn hör uff zu labern und mach dit dô einfach." wird sich da der Leser denken. Dummerweise sind Stromschnellen ganz oft in Kurven und, selbst wenn man vorher anlandet, nicht komplett einsehbar. Es liegen gerne mal große Baumstämme und Steine drin - manchmal auch knapp unter der Wasseroberfläche und so weiter und sofort. Ergo ist es ganz gut, wenn dir jemand vorher sagt, wie eine Stromschnelle anzufahren ist und worauf man achten sollte.
Bei der ersten der drei großen Stromschnellen meinte Petueres Cousin nur: "Gutes Aufwärmtraining für die anderen beiden." Wir sind da grade man so durchgekommen. Und das soll also das Aufwärmtraining sein? Na denn ma Hals- und Paddelbruch für die anderen beiden Stromschnellen.
In der nächsten sind wir vorher erstmal an Land um zu beobachten, was passiert, wenn man sich nicht an die Tipps hält. Hier musste man nämlich links von einem großen Stein lang - was in dem Fall etwas der normalen Herangehensweise widersprach. Ein guter Haufen Kanus vor uns hat das nicht gemacht und ist rechts am Stein vorbei. Einige hat's fast umgehauen. Einige hat es umgehauen. 2 Mädels mussten sogar von anderen Kanuten aus dem Eddie gezogen werden, weil die Strömung so stark war und sie schienbar nicht alleine rausschwimmen konnten.
Hier zeigte sich auch der positive Sammeleffekt der großen Stromschnellen. Vor der Stromschnelle warten Leute und gaffen, was die anderen so falsch machen und tun so, als würden sie genau hier Mittagspause machen wollen um die Durchfahrt noch ein wenig vor sich hinzuschieben. Und hinter der Stromschnelle sind alle damit beschäfftigt ihre Boote auszuschöpfen [weil auch wenn man nicht kentert, kommt meist ordentlich Wasser rein]. Wer nicht schöpft der guckt den Nachfolgern zu, wie sie sich so machen oder hilft mit beim Retten [Zeugs, Kanus und Menschen einsammeln]. Also, so'ne Stromschnelle is einfach mal DER Treffpunkt an so'm Fluss für soziale Interaktion.
Wir haben einfach mal auf unsere Karte und den Maoriführer gehört und das V sehr früh links geschnitten und.... waren dann einfach durch. Total easy - fast langweilig. Also hatten wir auch sogar noch etwas Zeit die um den Stein gewickelten Kanus anzugucken. Zwei Kanufahrer hatten nämlich entschieden, den Stein weder links noch rechts zu umfahren sondern sich vor dem Stein quer zu stellen. Und das hat dann die Kanus einfach um den Stein gewickelt. Und die sind da angeblich schon ne Weile. Die Strömung vor dem Stein is so konstant und stark, dass die einfach da bleiben.
Etwas Beruhigendes haben wir übrigens gelernt, während wir den Kanus beim Kentern zu geguckt haben. Das ist nicht so wie man denkt: Zack, Kanu kielüber, Kopp unter Wasser, vorbei. Es geschieht langsam. Man sieht, wohin man kippt. Man hat Zeit Luft zu holen. Man kann sich am Paddel festhalten [NIEmals das Paddel loslassen].
Kurz nach dem Kanuwicklerstrudel kam eine große Stufe rechtsseitig. An sich kein Problem. Allerdings kamen unsere Feinde von hinten angeschlichen. Wir waren uns bis zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so wirklich bewusst, dass wir Feinde hatten. Irgend so ein komischer selbstverliebter Dread-Lock-Hippie und seine "Hey-ich-wohne-jetz-in-Kreuzkölln-und-bin-superalternativ"-Emanzenfreundin ... er ging noch und hat wenigstens manchmal gelächelt aber sie hatte immer nur einen total angewiderten Blick für uns übrig. Ihre Sprache war nicht zuzuordnen hebräisches Ungarisch mit schwedischen Wurzeln oder so. Wir wissen auch den Grund für ihren abgrundtiefen Hass nicht. Persönliche Gründe? Wegen unserer Herkunft? Genereller Menschenhass? Auf alle Fälle meinte er noch was zu ihr von wegen, dass sie uns ja grade etwas nahe kämen [erstaunlicherweise auf English], aber offensichtlich hatte er nicht viel zu melden unter sie paddelt stumpf weiter und drängt uns Richtung Stufe. Leider hatte ich Petueres Paddel nicht am Start und diese große Plastedinger eignen sich leider nicht zur Selbstverteidigung. Also habe ich einfach in die Stufe reingelenkt, um sie etwas senkrechter zu nehmen. Plötzlich hängt die Nase auf einem großen Stein fest und wir drehen quer zur Strömung. Wir durch geschicktes Lehnen und Paddeln eine Eins-A-180°-Drehung über die Stufe gemacht und standen nun erstmal verkehrtrum im Fluss. Bis wir wieder andersrum waren, waren unsere Widersacher schon ewig weit weg und haben nur verärgert nach hinten geguckt, dass wir ihrer Finte so glanzvoll im Indiana-Jones-Stil entgangen sind.
Uuuuund, last but not least: Der 50/50. Erstmal wieder Tipps beim Maoriführer geholt, ihm und vielen anderen Kanus zugeguckt und langsam eingesehen, dass 50/50 keine abwegige Benamung für die Stromschnelle ist. Hier waren nun wirklich alle versammelt, die den Tag auf dem Fluss unterwegs waren. Und einer nach dem anderen musste durch. Wir sollten dass V sehr früh, sehr weit rechts schneiden. Naja, denn mal los. Wir haben es in der Tat auch geschafft das V gut zu schneiden und genau neben den großen Wellen rauszukommen, aber wurden dann doch immer weiter reingezogen. Die vordere Hälfte des Kanus guckte immer wieder kurz komplett aus dem Wasser um dann schön in nächste Wellental einzutauchen. Aber immerhin an den größten Brechern waren wir vorbeigekommen. Plötzlich fing das Kanu an sich in den Wellen schräg zur Strömung zu stellen. Mit der Nase in der langsameren Strömung Richtung Eddie, mit dem Heck noch in der starken Strömung der Wellen. Also standen wir alsbald quer. Paddeln war da nicht mehr angesagt, sondern nur mit beiden an der Reeling festhalten und so lehnen, dass die Wasserkante flussaufwärts immer unterhalb der Reeling bleibt. Weil wenn da einmal Wasser anfängt rüber zu schwappen, dann hat man einen Schaufeleffekt und sollte schonmal mit dem Einatmen anfangen. Als wir komplett gedreht waren, standen wir erstaunlicherweise ganz gut und trieben rückwärts den Fluss runter. Ich habe dann versucht das Kanu so zu halten und die letzten Wellen abgewartet. Wir hatten inzwischen sehr viel Wasser im Kanu lagen also tiefer und viel instabiler [jede Rollbewegung drohte das Boot zu kentern]. Applaus von den Zuschauern für unsere Show, kaum einer dachte, dass wir das durchstehen nach der Drehung. Dann an Land. Schöpfen, gaffen, schnattern, gekenterte Boote retten, verschnaufen. Sogar einer der Guides [aber nicht unser Maori] ist an der 50/50 gescheitert.
So, wie kann es aber nun sein, dass 50% der Boote da durch kommen, aber nur ein Drittel kentert? Nun ja, wie ihr auf den Fotos seht, kentern nich alle Boote sondern einige laufen nur komplett voll. Is dann zwar ein nur noch bedingt manövrierfähiges Boot, aber die Frisur sitzt! Und einige tragen ihr Boot auch lieber um. Bei den Mädels die beim Kanuwicklerstrudel im Eddie festhingen, versteh ich das, bei allen anderen ist das Fahnenflucht.
| Kurz hinterm Kanuwicklerstrudel |
| Sonnis Kommentar dazu, dass ich mich schon voll auf die 50/50 freue |
| Unser Kanu nach der 50/50 |
| Voll dis Event... alle zusammen |
| Nicht alle, die abgeschleppt werden müssen sind auch gekentert |
Joa, hamwa also alles überstanden: Anlanden, Ausladen, Rückfahrt, Fertig, Ende.
