Plan war dann da irgendwo ganz an der Spitze an nen Strand kommen. Beim Befahren der Halbinsel standen da so Schilder: "Heavy Vehicle Operation - Extreme Care!" Hmmm, was den für Heavy Vehicles? Tagebaubagger? Wieso denn extreme care, wird einen ja nicht einfach umfahren so ein Vehicle. Naja, wird schon... also die Ostseite runter Richtung Südspitze. Erst Asphalt. Zweispurig. Dann einspurig. Dann Gravel. Dann ca. Auto-breit. Und irgendwann sehen wir ein Stückchen vor uns eine riesige Staubwolke. Die Staubwolke brettert fröhlich die Straße lang - immer jib-ihm durch die engen Kurven berg-auf-berg-ab. Muss was großes und schweres sein. Bewegt sich dafür aber verdammt schnell. Irgendwann erkennt Cornelia vor der Staubwolke einen großen, roten LKW. Hmmm, komisch, was macht der denn hier? Die Straße führt ins Nix. Aber immerhin wissen wir jetzt, was diese Heavy Vehicle Operation is. Und warum extremst care. Wobei das eigentlich keinen Sinn macht vorsichtig zu sein. Wenn da ein LKW auf Gravel mit hohem Tempo um die Ecke kommt, kannste vorsichtig sein wie de willst, bremsen kann der nich mehr. Und ausweichen kannste ooch nich. Also bleibt quasi nur eins: Wenn man in der Ferne die Staubwolke sieht und die kommt auf einen zu, irgendeine Nische am Straßenrand suchen und das Auto da rein buchsieren. Aber auch nich wirklich vieler Orts möglich. Also so schnell wie möglich dem LKW hinterher, weil so lange der auf der Straße is, kann keiner von vorne kommen. Aber auch immer zig hunderte Meter hinter dem bleiben, weil das Ding so endlos viel Staub macht.
| Keine Ahnung wie der das macht, der muss die Strecke schon tausend mal gefahren sein und jede Kurve genau kennen... Hier sei nochmal erwähnt die Straße ist nur ein Müh breiter als mein Auto. |
| Da sind mir diese Verkehrsteilnehmer doch weitaus lieber =) |
Irgendwann sehen wir den LKW vor uns auf der Straße stehn. Der Fahrer läuft grade an seinem Gefährt zurück um ein Kuhgitter zu schließen, das er grade passiert hat. Er sieht uns. Wir kommen kurz vor dem Kuhgitter zum stehen. Er guckt uns an, grußlos und macht das Gitter zu. Komisch... oder zumindest Kiwi-untypisch. Dann brettert er weiter.
Immerhin konnten wir sehen was er geladen hat: Kies. Warum zum Geier bringt jemand Kies ans äußerste Ende von Mahia? Irgendwie wird das alles immer dubioser. Neben dem Kuhgitter steht ein Schild. "Achtung: Großbauarbeiten - ganz viele Gefahren, Grundstück nach Gesetz blablabla nur betreten, wenn man diese kennt." Pfffffff, wat wees ick? Zumal da nich steht was für Gefahren, nur "multiple hazards". Naja, die werden ja da keine Raketenabschussbasis bauen. Etwas unentschlossen stehen Cornelia und ich vor dem Schild. Es sagt ja nich direkt "Betreten verboten." Und hinterm Gravel is der Strand.
Plötzlich hält neben uns ein Jeep. Drinnen sitzt ein Typ mit Agentensonnenbrille. Er guckt das Gitter an, guckt uns an, steigt aus und kommt langsam rüber. Der ganze Typ sieht von Haltung und Stil absolut wie ein Agent aus und nicht wie jemand der hier zum Angeln hinfährt. Er fragt uns, ob alles okay is. Wir klären unser Erlebnis und die Überlegung, was uns das Schild und das Verhalten vom LKW-Fahrer nun sagen sollen. Er klärt uns teilweise auf, was läuft: RocketLab baut da eine Raketenabschussbasis.
Einschub: In dem Moment fiel's mir wieder ein. RocketLab ist eine neuseeländische Raketenfirma. Die wollen kommerzielle Raketen bauen und haben auch schon erfolgreiche Testflüge absolviert. 2017 oder 2018 wollen sie dann pro Monat eine Rakete ins All schießen. Ich hatte mich auch schon mal aus Spaß bei denen beworben und war bei nem Vorstellungsgespräch. Wir sind aber beidseitig ganz schnell zu dem Schluss gekommen, dass das nix wird. Da muss man absoluter Nerd sein und kein Leben außerhalb haben. Raumfahrt eben. Nee danke, ick nich! Aber gibt ja genug Space-Freaks..... Und die haben in der Tat in den Nachrichten erzählt, dass RocketLab zum Jahreswechsel irgendwas auf Mahia macht.
Kurz Cornelia aufgeklärt und dann mit dem Agenten beraten, wie das Schild zu interpretieren ist. Er ist total ruhig die ganze Zeit und überlegt auch immer bevor er was sagt. Wägt ab, scheint aber schon genau zu wissen was geht. Also nicht nur Haltung und Stil sind definitiv Agent sondern seine ganze Art: Nach kurzem Für und Wider fragt er mich nur rhetorisch: "Da steht nicht, dass es verboten ist, was würdest du tun?" Sein Angebot bei ihm mitzufahren lehne ich doch erstmal ab. Er macht das Tor auf und meint nur ich solle schon mal vor fahren er kommt dann nach und macht das Gitter wieder zu.
Auf der Weiterfahrt erörtern Cornelia und ich, wie unsere Überlebenschancen stehen, woher der Agent wohl sein mag und welche Rolle er spielt und wofür er uns braucht. Irgendwann kommen wir an die Stelle wo der LKW steht. Der Fahrer bedient jetzt einen Bagger um den abgeladenen Kies zu verteilen und würdigt uns keines Blickes. Arbeitet einfach weiter. Er muss das schon eine Weile machen: Überall Kieshaufen. Etwas weiter führt links eine Straße runter. Wieder ein großes Warnschild: "4WD only. Straße bei Nässe nicht befahren." Ich gucke mir die Straße an und gebe dem Schild recht. Gradeaus geht die Straße nicht wirklich weiter weil da irgendwelche halb verlassenen Farmen sind.
Etwas später kommt der Agent an. Ich zeige auf das Schild und sage ich komme nicht weiter und ob wir auf sein Angebot zurückkommen können bei ihm mitzufahren. In seinem Auto zaubert der Agent eine extremst genau Karte [Hohe Auflösung, Höhenlinien, jede Straße, jeder Pfad, jede Bucht] hevor. Hätte er von seinem Sohn bekommen, der da die besten Fishing-Spots eingemalt hat. Ja, nee, is klar - uns kann er nich mehr täuschen.
Dann geht es los die krass steile Straße runter Richtung Strand. Irgendwann blockieren vor uns arbeitende Bagger und Planierraupen die neu in den Berg gekerbte Straße. Unser Agent hält an, überlegt, steigt aus und nähert sich in großem Bogen den Straßenarbeitern. Die ignorieren ihn erst, stellen dann ihre Maschinen ab und schnattern eine Weile mit ihm. Wir bekommen kein Wort mit, weil wir noch im Agentenauto und 100m entfernt sind. Irgendwann macht er sich auf den Rückweg zu uns, veschwindet dabei kurz aus unserem Blickfeld. Die Arbeiter arbeiten nicht weiter sondern machen Pause. Dann kommt er zurück und meint hier gäbe es nichts weiter, fährt uns zu unserem Auto zurück und düst davon. Wir stehen noch kurz doof rum, gucken in die Einöde und überlegen, ob wir irgendwas von 007 oder Will Smith gelernt haben.
| Insel an der Südspitze Mahias. Auf dem Festland davor werden wohl bald Raketen starten. Aber entweder is da bisher noch nix oder wir durften es nicht sehen. |
Mist, was mir grade beim Schreiben auffällt. Der Agent war wahrscheinlich garnich da, um die Basis auszuspionieren oder zu sabotieren. Das alles war nur, damit wir da nicht die Straße weiter runter laufen zum Strand!! Jetzt erst so von außen betrachtet, merke ich, dass wir anscheinend den Typen völlig falsch eingeschätzt hatten. Passt doch wir Arsch auf Eimer. Ein bisschen mit Infos füttern, die unrelevant sind, Vertrauen gewinnen und dadurch die Kontrolle bekommen.... ....hmmmmmm ...oder aber er wollte genau das erreichen? Dass wir das glauben?
Naja Wir sind dann erstmal wieda los, weil der LKW-Fahrer langsam fertig wurde und ich wollte den nicht zu sehr im Nacken haben auf dem Rückweg.
| Auf dem Rückweg sind wir dann noch runter zu einer Bucht an der Ostküste und hatten endlich unsern Strand |
| Wieder zurück im Nordenwesten der Halbinsel. Ich finde das sieht irgendwie voll animert aus. |
| ...garnich real, sondern einfach mit Terragen erzeugt. Schöne Computerwelt |
| Hmmm, ja die Fotos doppeln sich hier grade so'n bisschen aber ich konnte mich einfach nich entscheiden, sucht euch selber das schönste aus |
| Die ganze Zeit, permanent, rieseln da kleine Steinchen runter. Erosion live und in Farbe. |
| Und Robben gib's da auch. Hach ja, Robbe müsste man sein: Den ganzen Tag faul in der Sonne am Strand auf einem Stein liegen - wat für'n Leben =) |
| Sogar ordentlich Feuerholz hätt's da gegeben. Aber gut, hat halt nich sein sollen. |
| Am nächsten Tag haben wir die Westküste von Mahia abgefahren. Auf dem Weg zum einzigen Naturschutzgebiet auf Mahia. |
So und ihr erinnert euch ja noch an das trockne Hinterland weiter oben, wa? Das ja so is, weil das eben trocken und heiß is. Segende Sonne, alle Bäche ausgetrocknet. Da kann ja nix wachsen. Die Straße führt an dem Naturschutzgebiet vorbei und auch von außen sieht das ziemlich öde aus. Kaum geht man da 5m rein, fällt die Temperatur um locker 10°C, die Luftfeuchtigkeit schnellt nach oben und es sieht so aus:
Die ganze Halbinsel wäre also voll mit angenehm kühlen Dschungl, wenn da nicht initial alles abgehackt worden wäre. Keine Erosion. In dem Bächen im Reservat floss Wasser [Schwamm Wald]... so krass der Unterschied. Man müsste einfach mal mit jedem Kiwigör da hin: Eine bessere Art live zu erleben wie krass sich der Eingriff des Menschen auswirkt geht wohl kaum. Erzählen, Filme, Infotafeln oder Animationen sind ja vielleicht schön und gut aber das is schon nochmal was anderes.
| Dinosaurierschwanz |
| Voll die geilen Fraktale.... |
| Hier nochmal das Bild von oben, 1000fach reingezoomt =) |
| Wie gesagt, drumrum Steppe - Hier kaum vorstellbar... |
| Aber nich nur Fraktale, sondern auch was für meine Sammlung: Geometrische Formen in der Natur: Ein perfektes Dreieck |
Dann geht's weiter die Ostküste [diesmal wieder der Nordinsel, nix mehr Mahia] hoch.
| Tolaga Bay.... eine der vielen Möglichkeiten Sylvester zu feiern |
So, ich kannte ja Ostküste bisher nur total leer. Keine Touristen da. Und viele Leute wohnen da ja auch nich. Aber zu Sylvester ändert sich das radikal. Es sind zwar immer noch keine Touristen da und wohnen tun da immernoch nich viele. Dafür kommt scheinbar jeder Kiwi, der einen Wohnwagen, Wohnmobil oder einfach nur ein krasses Zelt hat, hier her. Is ja schließlich der Platz an dem man als erster das Licht des neuen Jahres erblicken kann.
Einschub: Ja, es mag wohl stimmen, dass es Länder oder Inseln gibt die mehr als UTC+12 haben [Kiribati, Tonga, Chathams, etc] und daher das neue Jahr da früher anfängt. Aber so jemanden kann man ja wohl nich ernst nehmen. "Was wir sind immer bei allem die letzten weil wir auf der falschen Seite der Datumsgrenze wohnen? Na dann überspringen wir einfach einen Tag und sind dann allen voraus. Ätschibätsch." Kinderquatsch! Jetzt mag der gewiefte Leser einwenden: Ja aber es gibt ja auch UTC+12 jenseits der Datumsgrenze und damit beginnt zwar das neue Jahr zur gleichen Zeit aber die Sonne geht da früher auf. Punkt 1 zählt das auch nicht: Grenze is Grenze und damit Basta. Kann doch nich jeder einfach machen was er will. Wozu gibt es denn bitteschön Grenzen, hä? Damit eben nich Hinz und Kunz da einfach ... also soweit kommt's noch, ja? Aber ich muss mich auch garnich aufregen, denn zum Glück hat Mutter Natur die Erde schief gemacht:
![]() |
| Sonnenaufgang am 01.01.16 in NZ danke an https://www.fourmilab.ch/cgi-bin/Earth |
Einschub cont'd: Somit sehen nur die Pinguine und Polarforscher schon vorher das Licht des neuen Jahres. Aber sie sehen ja wiederum die Sonne nich aufgehn, ergo is das ja gar kein neues, frisches Licht sondern der Mist vom alten Jahr....
Aber von den Pinguinen zurück zu den Kiwis. Alle anna Ostküste. Jede Bucht voll mit Wohnwagen und quasi ganzen Haushalten. Die Kiwis fahren da echt alles auf: Jeeps, Quads, Boote, Pferde, Outdoorduschen, Wassersilos [Bierresevoir?], Fischfangausrüstung, etc. p.p., usw. usf. ...und damit das da alles hinpasst wird quasi der Grünstreifen zwischen Strand und Häusern in jeder Bucht an der Ostküste Freedom-Camping-Area. Finde ich ne coole Einstellung von den Behörden. Allerdings Freedom-Camping an der Ostküste kostet, so man der Geldeinsammelfrau über den weg läuft. Scheint aber nur eine für die ganze Ostküste zu sein - wir haben nur von ihr gehört.
Wir sind dann bis Tokumaru Bay [2015] und haben uns da eine schönen Campingplatz zwischen Strand und erster Häuserreihe gesucht. Nicht lange dann waren wir auch schon zu den Leuten, vor deren Haus wir gecampt haben, eingeladen:
Er [kommt grade vom Surfen wieda]: Was macht ihr Sylvester?
Icke: Ja wir machen Feuerwerk und saufen....
Er: Ja, na, wir haben da Grill und machen Party, kommt doch rüber.
Und weg issa. Naja. Super. Irgendwann tingeln wir da mit unserm Gin und Bier und der riiiiiesen Box Feuerwerk hin. Endsfettsuperoberlecker Grillparty mit allem drum und dran. Hin und wieder gab's ein bisschen Regen, aber die hatten Megagroßen Pavillion am Start und da stand man dann für die 10min eben drunter. Dann wurde irgendwelcher uralter Rum verkostet. Live-Rap-Show, ...erst rappt der eine ordentlich was vom Kasten und dann steigt der Zweite ein und beide legen gemeinsam ihre Show hin... wussten nur vorher nicht vom jeweils anderen das er rappen kann und im Publikum wusste das anscheinend auch keiner selbst während der Show ...erst als sie das danach aufgeklärt hatten, dass sie selber überrascht waren =)
Mittennacht hatten wir beinahe verschlafen wegen dem ganzen gefeiere. Dann ordentlich Feuerwerk und weiter feiern. Und irgendwann vor Sonnenaufgang ins Bett. Wecker gestellt und am nächsten morgen pünktlich etliche Stunden nach Sonnenaufgang wach geworden.
Der Kater wurde mit Neujahrsanbaden vertrieben. Das Wasser war so warm, dass man da locker 20, 30 Miniten in den Wellen rumtoben konnte ohne, dass man zu frieren angefangen hätte.... Einige Kinder wollten dann wissen, ob wir mit ihrem Papi einen Battle hatten, wer das krassere Feuerwerk gemacht hat [die hatten ein heftiges Strandfeuerwerk]. Hatten wir zwar nicht offiziell, aber Punkt 1 habe ich sowieso gewonnen und Punkt 2 finde ich es schön, dass ich schon wieda mal zu Sylvester ordentlich für Aufmerksamkeit gesorgt habe =) ....unsere Gastgeber haben sich auch zig mal für das geile Feuerwerk bedankt - Gern geschehen.
| Und während in Villa Occidente noch Dinner For One geguckt wird, wird in Villa Oriente schon fleißig am Strand rumgeritten. Tokumaru Bay - Twentysixteen - East Coast |
Inzwischen geht es mit dem Wetter immer weiter bergab. Aber wir wollen trotzdem Mal hingucken.
| Kein Fahrzeug kommt uns die 20km zum Mt Hikurangi entgegen. |
Auch am Mt Hikurangi selbst is nüscht los. Wir fragen noch bei einem Local nach ob's sicher is hochzugehen und damit jemand bescheid weiß, wo wir sind. Wir haben sogar Wetter technisch ziemlich Glück weil es klart etwas auf und regnet kaum noch....
| Großteil des Aufstiegs geht leider über Weideland... |
| ...sogar mit Kühen!! Wenigstens kann ich Cornelia mit meiner Angst vor Kühen anstecken. |
| Kurz unterhalb der Hütte hat da ein Künstler diese Figuren aufgebaut.... |
| Die Hütte is an sich ganz gemütlich aber hat kaum noch Feuerholz und da der Regen wieder einsetzt, macht sammeln keinen Sinn. |
Wir haben zwar nicht viel Hoffnung am nächsten Tag einen Sonnenaufgang zu sehn aber wir Stellen uns trotzdem den Wecker auf um 3:00.... falls der Regen nachlässt. Am nächsten Morgen um 3:00 höre ich draußen einen brachialen Regensturm, mache den Wecker aus und schlafe weiter. Als wir dann Stunden später aufstehn tobt der Regensturm immernoch. Rausgehen is die Hölle. Sofort is man klitschnass, selbst wenn es nur die 3m zur Toilette sind. Proviant würde im Notfall noch einen Tag reichen. Um 12h lässt dann der Sturm etwas nach, aber immernoch unmöglich auf den Gipfel zu kommen, aber immerhin sollte man jetzt vom Berg runter kommen. Nach wenigen Metern is alles durchnässt, überall plötzlich kleine Bäche... Auf dem Rückweg müssen wir wegen Jungbullen auch noch größere Schlenker laufen [später hieß es, die würden angeblich nix machn... glaub ich ja nich].
| PPPFFFFFFÜÜÜÜÜÜÜÜFFFFSSCCCCHHHHHHHÜÜÜÜUUUUUFFFFFFFFFFF |
| So und guckt euch mal das Flussbett jetze an. Na? Immernoch passierbar? Immernoch campen an den Bäumen? Und das passiert hier binnen Stunden. |
| Die Fluten reißen ganze Bäume mit |
| Und kaum sind wir wieder zurück am Meer [vielleicht ne Stunde oder 2 später], tut das Wetter so als wäre nix gewesen... auch typisch NZ |
In Gisborne haben wir uns nach den Entbehrungen [Entbärungen? Wie schreibt man dis?] und weil wir quasi alles einmal trocknen mussten ein Motel gegönnt... bzw. eine Motor Lodge... [afaik mein erstes Mal in sowas gewesen, oder?] ...aber egal wie es sich schimpft, ich finde ja das bleibt so'n bisschen dodgy... hat irgendwie was anrüchiges [30 Jahre Hollywood Filme haben ein Bild geprägt =) ] ...Wir haben uns sogar eins mit Spa gegönnt - wenn schon, denn schon.
Dann ging's am nächsten Tag zurück. Aber erstmal noch zu der Bäckerei die deutsches Brot ...oder Brot deutscher Backart verkauft.... also die werben nicht mit "deutsch", die machen einfach gutes Brot und die Schlangen da sprechen für sich - auch der Kiwi mag gutes Brot, wenn's denn welches geben würde.
Auf halber Strecke in der Wairoaschlucht machen wir noch eine kleine Wanderung.
| Die Brücke is in den 20ern eingestürzt, wurde dann neu gebaut, is dann verfallen und in den 90ern repariert und soll jetzt angeblich tippitoppi sein.... Nun jaaaa |
| Aber immerhin die Aussicht von der Brücke is schön |
| Der nächste Fluss muss dann schon ohne Brücke gequert werden |

